Kunden & Aufträge · Kunden & Aufträge

    MyHammer-Alternativen für Handwerksbetriebe: Portale und eigene Anfragen

    Viele Betriebe suchen eine MyHammer-Alternative, weil die Rechnung am Monatsende nicht zu den gewonnenen Aufträgen passt – oder weil sie gar nicht wissen, was ein Auftrag über das Portal wirklich kostet. Dieser Beitrag erklärt, wie die bekannten Portale abrechnen, wo ihre Stärken liegen, wo die Haken, und wie du mit einer einfachen Rechnung entscheidest, ob ein Portal, ein anderes Portal oder eigene Anfragen für deinen Betrieb besser passen.

    13 Minuten Lesezeit

    SHK-Fachmann bei der Heizungsberatung im Kundengespräch – ob die Anfrage aus einem Portal oder direkt kommt, entscheidet über die Kosten

    Das Wichtigste

    Portale sind weder gut noch schlecht, sie haben ein Abrechnungsmodell, das zu deinem Betrieb passt oder nicht. Rechne mit allen Gebühren und deiner eigenen Zeit aus, was ein gewonnener Auftrag kostet, und vergleiche diesen Wert mit jeder Alternative. Wer dauerhaft planbar wachsen will, braucht mindestens einen Weg zu Anfragen, die keiner Plattform gehören.

    01

    Wie Handwerkerportale funktionieren

    Handwerkerportale bringen zwei Seiten zusammen: Privatleute oder Firmen, die eine Arbeit erledigt haben wollen, und Betriebe, die Aufträge suchen. Der Kunde beschreibt sein Vorhaben – Bad fliesen, Dachrinne erneuern, Wohnung streichen – und gibt Ort und Zeitraum an. Das Portal zeigt den Auftrag passenden Betrieben in der Region oder schlägt Betriebe vor. Für den Auftraggeber ist die Nutzung in der Regel kostenlos. Bezahlt wird das Portal von den Betrieben.

    Wie die Betriebe zahlen, ist der entscheidende Unterschied zwischen den Anbietern. Grob gibt es drei Modelle. Beim ersten zahlst du pro Kundenkontakt, also dafür, dass du die Kontaktdaten eines Interessenten bekommst – unabhängig davon, ob daraus ein Auftrag wird. Beim zweiten zahlst du eine feste Monatsgebühr und kannst dafür auf alle Aufträge reagieren. Beim dritten, typisch für Leadportale in Bereichen wie Photovoltaik, Heizung oder Fenster, kaufst du vorqualifizierte Anfragen zu einem festen Preis pro Anfrage.

    Allen Modellen gemeinsam ist: Das Portal verdient am Kontakt oder an der Mitgliedschaft, nicht an deinem Auftrag. Ob du den Auftrag bekommst, liegt bei dir und beim Kunden. Das ist kein Vorwurf an die Portale – sie sagen es in ihren Bedingungen offen. Es bedeutet aber, dass du selbst rechnen musst, ob sich die Kontakte für dich lohnen.

    Wichtig für die Einordnung: Ein Portal ist ein Marktplatz. Der Kunde sieht in vielen Fällen mehrere Betriebe nebeneinander, vergleicht Profile, Bewertungen und Preise. Wer sich dort durchsetzt, ist nicht unbedingt der beste Betrieb, sondern oft der schnellste, der mit den meisten Bewertungen oder der mit dem niedrigsten Preis.

    02

    Die Kostenmodelle der bekannten Portale

    Elektriker bei der Planung am Schreibtisch – Portalgebühren gehören in dieselbe Kalkulation wie Material und Arbeitszeit

    MyHammer berechnet laut seinen Geschäftsbedingungen für Handwerker und Dienstleister (Stand Februar 2026) eine Kontaktgebühr für jeden „Bestätigten Kontakt“. Die Gebühr wird nach dem voraussichtlichen Umfang, dem Wert, der Kategorie und dem Ort des Auftrags berechnet und dir vor dem Klick angezeigt, ohne Mehrwertsteuer. Ein Bestätigter Kontakt entsteht etwa, wenn du eine Einladung annimmst und die Kontaktdaten erhältst oder wenn der Kunde deine Kontaktanfrage bestätigt. Für die Gebühr ist es ausdrücklich nicht nötig, dass du den Auftrag bekommst.

    Zusätzlich bietet MyHammer Abonnements an: Du zahlst eine monatliche Grundgebühr und bekommst dafür ein Guthaben für Kontaktgebühren. Laut AGB verfällt nicht genutztes Guthaben am Monatsende, und was über das Guthaben hinausgeht, wird gesondert berechnet. Der Rahmenvertrag ist mit einem Monat Frist kündbar, bei bezahlten Verträgen mit Mindestlaufzeit frühestens zu deren Ende. Feste Preislisten nennen die AGB nicht; die konkrete Gebühr siehst du im Auftrag.

    CHECK24 Profis schreibt auf seiner Seite für Handwerker: keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz, du zahlst für echte Kundenkontakte. In den Fragen und Antworten für Unternehmen heißt es, es gebe keine Anmeldegebühr, bei einzelnen Dienstleistungen fielen aber Gebühren für die Vermittlung von Kundenkontakten an. Die Höhe nennt die Seite nicht. Für Betriebe aus Österreich wichtig: Laut CHECK24 richtet sich Profis nur an Dienstleister, die in Deutschland registriert sind.

    Blauarbeit arbeitet mit einer Mitgliedschaft zum Festpreis. Laut Website (abgerufen Oktober 2026) kostet das Jahrespaket 99 Euro pro Monat, das monatlich kündbare Monatspaket 149 Euro pro Monat. Der Direktkontakt zu Auftraggebern gehört laut Blauarbeit zu den Vorteilen der Premium-Mitgliedschaft; versteckte Kosten gibt es nach eigener Angabe nicht.

    Aroundhome, ein Vermittler vor allem für größere Vorhaben wie Solaranlagen, Heizung oder Bad, berechnet laut seiner Partnerseite einen Festpreis pro qualifizierter Anfrage, keine Provision auf den Umsatz. Gezahlt wird pro qualifiziertem Kontakt, unabhängig davon, ob daraus ein Auftrag entsteht. Jede Anfrage geht an höchstens drei Fachpartner. Abgerechnet wird alle zwei Wochen per Sammelrechnung, der Vertrag ist laut Aroundhome in den meisten Fällen monatlich kündbar. Die Höhe des Preises hängt vom Produkt ab und wird im Vertragsprozess angezeigt.

    Die Übersicht unten fasst die Modelle zusammen. Preise und Bedingungen ändern sich; prüfe vor einer Entscheidung immer den aktuellen Stand im Vertrag oder im Anbieterkonto.

    ChecklisteHandwerkerportale: Wie abgerechnet wird (Stand Oktober 2026)
    • MyHammer – Kontaktgebühr je Bestätigtem Kontakt, abhängig von Umfang, Wert, Kategorie und Ort · optional Abo mit Grundgebühr und Monatsguthaben, Rest verfällt · Gebühr auch ohne Auftrag
    • CHECK24 Profis – keine Grundgebühr, kein Mindestumsatz · Gebühren für vermittelte Kundenkontakte bei einzelnen Leistungen, Höhe nicht öffentlich genannt · nur für in Deutschland registrierte Betriebe
    • Blauarbeit – Mitgliedschaft zum Festpreis: 99 € pro Monat im Jahrespaket, 149 € pro Monat im Monatspaket · laut Anbieter keine versteckten Kosten
    • Aroundhome – Festpreis pro qualifizierter Anfrage, je nach Produkt · Anfrage geht an bis zu drei Fachpartner · Abrechnung alle zwei Wochen, meist monatlich kündbar
    • Für jedes Portal prüfen: Wofür genau zahle ich? Wie viele Betriebe bekommen dieselbe Anfrage? Wie lange bin ich gebunden? Was passiert mit ungenutztem Guthaben?

    Angaben aus den Geschäftsbedingungen und Anbieterseiten, siehe Quellen. Keine vollständige Marktübersicht.

    03

    Was Portale gut können

    Wer über Portale schimpft, vergisst oft, warum so viele Betriebe sie nutzen. Der wichtigste Vorteil: Du bekommst Anfragen, ohne selbst Werbung zu machen, eine Website zu pflegen oder Anzeigen einzurichten. Für einen Gründer ohne Kundenstamm kann das der schnellste Weg zu den ersten Aufträgen sein – und zu den ersten Bewertungen, die später auch anderswo Vertrauen schaffen.

    Zweitens sind die Kosten bei Kontaktmodellen variabel. Du zahlst, wenn du einen Kontakt willst, und kannst in Wochen mit vollem Kalender einfach pausieren. Bei Flatrate-Modellen ist es umgekehrt: Die Kosten sind fest und planbar, und je mehr Aufträge du über das Portal gewinnst, desto günstiger wird der einzelne Auftrag.

    Drittens bringen Portale Bewegung in schwache Phasen. Wenn der Kalender im Januar Lücken hat, sind ein paar Kleinaufträge über ein Portal oft besser als Leerlauf. Und manche Portale haben in bestimmten Gewerken und Regionen schlicht viele Auftraggeber, die du über andere Wege nicht so schnell erreichst.

    Viertens nehmen dir manche Portale Arbeit ab, die du sonst selbst machen müsstest: ein Profil mit Bewertungen, eine App für Nachrichten und Angebote, bei Leadportalen eine Vorauswahl der Anfragen. Wie gut das im Einzelfall funktioniert, hängt von Gewerk und Region ab – das kann dir nur ein eigener Test zeigen.

    04

    Wo die Haken liegen

    Photovoltaik-Montage auf einem Steildach – bei großen Projekten konkurrieren oft mehrere Betriebe um dieselbe Anfrage

    Der erste Haken ist der direkte Vergleich. Wenn mehrere Betriebe dieselbe Anfrage bekommen, gewinnt einer, die anderen haben Gebühr und Zeit investiert. Bei Kontaktmodellen zahlst du laut den Bedingungen auch dann, wenn ein anderer den Zuschlag bekommt. Wer viele Kontakte kauft, aber wenige gewinnt, zahlt am Ende für die Aufträge der Mitbewerber mit.

    Der zweite Haken ist der Preisdruck. In einem Marktplatz, in dem der Kunde mehrere Angebote nebeneinander hat, wird der Preis schnell zum wichtigsten Kriterium. Für Betriebe, die mit Qualität, Beratung oder Zuverlässigkeit überzeugen, ist das nicht das beste Umfeld – sie müssen sich im Gespräch durchsetzen, nachdem die Gebühr bereits angefallen ist.

    Der dritte Haken ist die Abhängigkeit. Profil, Bewertungen und Kundenhistorie liegen auf der Plattform. Wenn du kündigst, nimmst du die Bewertungen in der Regel nicht mit. Auch die Nutzung der Daten ist geregelt: MyHammer untersagt etwa in seinen AGB, die über Bestätigte Kontakte erhaltenen Daten zum Aufbau einer eigenen Datenbank oder für sonstige kommerzielle Verwertung zu nutzen. Prüfe bei jedem Portal, was du mit Kontakten machen darfst, die nicht zum Auftrag wurden.

    Der vierte Haken ist die Zeit. Jede Anfrage will gelesen, bewertet und beantwortet werden, oft mit Rückfragen, manchmal mit einem Besichtigungstermin. Bei Leadportalen kommt hinzu, dass schnelle Reaktion zählt, wenn bis zu drei Betriebe dieselbe Anfrage haben. Diese Stunden tauchen in keiner Portalrechnung auf, sind aber oft der größere Kostenblock.

    Fair bleibt festzuhalten: Keiner dieser Punkte ist versteckt. Die Portale beschreiben ihre Modelle in AGB und auf ihren Seiten. Das Problem entsteht meist, wenn Betriebe ohne eigene Rechnung starten und nach einigen Monaten nur noch das Gefühl haben, dass es sich nicht lohnt.

    05

    Beispielrechnung: Was kostet ein Auftrag wirklich?

    Die wichtigste Zahl für jede Entscheidung ist nicht die Gebühr pro Kontakt und nicht der Monatspreis, sondern: Was kostet dich ein gewonnener Auftrag, inklusive deiner eigenen Zeit? Erst mit dieser Zahl kannst du Portale untereinander und mit eigenen Anfragen vergleichen.

    Die Rechnung unten ist ausdrücklich ein Beispiel. Alle Werte sind frei erfunden und dienen nur dazu, den Rechenweg zu zeigen. Sie sagen nichts darüber, was ein bestimmtes Portal oder ein bestimmter Kanal in deinem Gewerk tatsächlich kostet. Setz deine eigenen Zahlen aus den letzten drei Monaten ein – Gebühren aus den Rechnungen, Aufträge aus deinem Auftragsbuch, Zeit aus einer ehrlichen Schätzung.

    Das Ergebnis der Beispielrechnung ist bewusst unspektakulär: Beide Wege landen beim gleichen Betrag pro Auftrag. Genau das ist die Lehre. Welcher Weg günstiger ist, entscheidet sich nicht am Modell, sondern an deinen Werten – vor allem daran, wie viele Kontakte du gewinnst und wie viel Zeit unpassende Anfragen fressen. Wer das einmal ausrechnet, diskutiert nicht mehr über Gefühle, sondern über Zahlen.

    RechnungBeispielrechnung mit erfundenen Beispielwerten
    Weg A – Portal mit Kontaktgebühr (Beispielwerte): 20 Kontakte × 30 € Gebühr = 600 € im Monat
    Weg A – eigene Zeit20 Kontakte × 1,5 Stunden für Telefonat, Rückfragen, Angebot = 30 Stunden
    Weg A – Zeit bewertet mit angenommenen 50 € pro Stunde = 1.500 €
    Weg A – gewonnene Aufträge (Beispielwert): 4 · Kosten pro Auftrag: (600 € + 1.500 €) ÷ 4 = 525 €
    Weg B – eigene Anzeigen (Beispielwerte): 900 € Werbebudget, 15 Anfragen, davon 6 vorab aussortiert
    Weg B – eigene Zeit9 passende Anfragen × 1,5 Stunden = 13,5 Stunden × 50 € = 675 €
    Weg B – gewonnene Aufträge (Beispielwert): 3 · Kosten pro Auftrag: (900 € + 675 €) ÷ 3 = 525 €
    Weg B – mit AgenturZum Werbebudget kommt das Honorar für die Betreuung. Es gehört in dieselbe Rechnung.
    Deine Rechnung(Gebühren oder Budget + Stunden × Stundenwert) ÷ gewonnene Aufträge = Kosten pro Auftrag

    Illustratives Rechenbeispiel, keine Kundenergebnisse. Alle Werte frei erfunden, keine Aussage über tatsächliche Portalgebühren oder Werbekosten.

    06

    Wann ein Portal sinnvoll ist

    Ein Portal passt gut, wenn du am Anfang stehst und noch keine Bewertungen hast. Dann ist der Wert eines Auftrags höher als sein Umsatz, weil jede gute Bewertung und jedes Referenzfoto dir später auch auf anderen Wegen hilft. Plane den Portalstart dann bewusst als Aufbauphase mit einem festen Ende, nach dem du neu rechnest.

    Ein Portal passt auch, wenn dein Gewerk viele kleinere, klar beschriebene Aufträge hat, die sich ohne Besichtigung anbieten lassen. Je weniger Zeit ein Angebot kostet, desto weniger schlagen verlorene Kontakte ins Gewicht. Und es passt als Lückenfüller: Wenn du nur in schwachen Monaten aktiv wirst, sind variable Kontaktgebühren oft günstiger als eine Mitgliedschaft, die auch im vollen Sommer läuft.

    Für Flatrate-Modelle gilt die umgekehrte Logik. Sie lohnen sich eher, wenn du regelmäßig und viel über das Portal anbietest, weil die festen Kosten dann auf viele Aufträge verteilt werden. Wer nur gelegentlich hineinschaut, zahlt bei einer Flatrate für Monate ohne Ertrag.

    Bei Leadportalen für große Projekte wie Photovoltaik oder Heizung kommt es vor allem darauf an, wie schnell und wie gut du verkaufst. Wenn du eine Anfrage innerhalb kurzer Zeit anrufst, einen Termin vor Ort machst und ein überzeugendes Angebot abgibst, kann ein Festpreis pro Anfrage gut kalkulierbar sein. Wenn Anfragen tagelang liegen bleiben, ist das Geld meist verloren.

    • Gründung oder Neustart in einer Region: Portal als Aufbauphase mit festem Prüftermin.
    • Viele kleine, klar beschriebene Aufträge: Kontaktmodell, weil verlorene Kontakte wenig Zeit kosten.
    • Hohe, regelmäßige Nutzung: Flatrate, weil sich die festen Kosten verteilen.
    • Große Projekte mit schnellem Vertrieb: Leadportal mit Festpreis pro Anfrage.
    07

    Wann eigene Anfragen die bessere Alternative sind

    Eigene Anfragen sind Anfragen, die direkt bei dir ankommen: über deine Website, dein Google-Unternehmensprofil, Empfehlungen oder eigene Anzeigen. Sie haben drei Vorteile, die kein Portal bieten kann. Die Anfrage geht an keinen Mitbewerber. Du entscheidest selbst, welche Aufträge du ansprichst – etwa nur Komplettbäder statt jeder Armatur. Und alles, was du aufbaust, bleibt im Betrieb: Bewertungen, Website, Kontakte, Erfahrungswerte.

    Sie lohnen sich besonders, wenn du bestimmte, größere Aufträge willst, wenn du dich über Qualität und Beratung statt über den Preis unterscheidest und wenn du bereit bist, ein paar Wochen in den Aufbau zu stecken. Unbezahlte Wege wie Google-Profil und Suchmaschinenoptimierung brauchen Geduld, bezahlte Anzeigen kosten Budget, wirken aber schneller. Wie beides funktioniert, steht in den Beiträgen zu Handwerker-Websites und SEO für Handwerker. Einen Vergleich aller Wege zu Aufträgen findest du im Beitrag „Aufträge für Handwerker finden“.

    Der Haken: Eigene Anfragen sind nicht automatisch passend. Ohne Vorqualifizierung landen auch Anfragen bei dir, die zu klein, zu weit weg oder ohne Budget sind. Und ohne schnelle Nachfassung verlierst du Interessenten, die parallel noch woanders gefragt haben. Wer eigene Anfragen aufbaut, braucht deshalb nicht nur Sichtbarkeit, sondern auch einen Ablauf dahinter.

    Genau dort setzt Agenturfreunde24 an: Wir bauen Handwerksbetrieben ein KI-Neukundensystem mit Meta- und Google-Kampagnen in der Region, einer eigenen Landingpage, einer KI-Vorqualifizierung, die Budget, Objekt und Zeitraum vorab abfragt, und einer automatischen Nachfassung. Es gibt keine geteilten Portal-Leads; wir arbeiten exklusiv mit einem Betrieb pro Gewerk und Region. Das System steht in der Regel nach zwei Wochen.

    Ob sich das rechnet, rechnen wir in einer kostenlosen Analyse vor: welches Budget nötig ist und ab wann es sich lohnt. Wenn es sich nicht rechnet, sagen wir dir das. Den Vergleich mit deinem Portal machst du mit der Formel oben.

    08

    So prüfst du dein Portal in vier Wochen – und häufige Fragen

    Ob du ein Portal behältst, wechselst oder ergänzt: Entscheide nicht nach Gefühl. Mit einer einfachen Liste über vier Wochen hast du die Zahlen, die du für die Beispielrechnung brauchst.

    Was ist die beste MyHammer-Alternative? Das hängt von deinem Gewerk und deinem Ziel ab. Wer planbare Kosten will, schaut sich Flatrate-Modelle an. Wer große Projekte verkauft, eher Leadportale. Wer nicht mit anderen Betrieben um dieselbe Anfrage konkurrieren will, baut eigene Anfragen auf. Eine allgemein beste Alternative gibt es nicht.

    Muss ich bei MyHammer zahlen, wenn ich den Auftrag nicht bekomme? Laut den AGB (Stand Februar 2026) ja: Die Kontaktgebühr entsteht mit dem Bestätigten Kontakt, ein Zuschlag ist dafür nicht erforderlich. Die Gebühr wird dir vor der auslösenden Handlung angezeigt.

    Was kostet CHECK24 Profis für Handwerker? CHECK24 nennt auf seiner Seite für Handwerker keine Grundgebühr und keinen Mindestumsatz; Gebühren fallen für vermittelte Kundenkontakte an. Die konkrete Höhe nennt die öffentliche Seite nicht.

    Kann ich Portal und eigene Anfragen kombinieren? Ja, und für viele Betriebe ist das der vernünftigste Weg. Wichtig ist, bei jeder Anfrage zu notieren, woher sie kam, damit du nach einigen Monaten weißt, welcher Weg dir Aufträge zu welchem Preis bringt.

    Schritt für Schritt

    So setzt du es um

    1. Schritt 1: Herkunft notieren

      Bei jeder Anfrage festhalten: Portal, Google, Empfehlung, Website oder Anzeige. Eine einfache Tabelle reicht.

    2. Schritt 2: Kosten sammeln

      Alle Portalrechnungen, Mitgliedsbeiträge und Werbeausgaben eines Monats zusammenrechnen, ohne Mehrwertsteuer.

    3. Schritt 3: Zeit schätzen

      Pro Anfrage grob notieren, wie viel Zeit Telefonat, Rückfragen, Besichtigung und Angebot gekostet haben.

    4. Schritt 4: Aufträge zuordnen

      Jeden gewonnenen Auftrag der Quelle zuordnen, aus der die Anfrage kam.

    5. Schritt 5: Kosten pro Auftrag vergleichen

      Mit der Formel aus der Beispielrechnung je Weg ausrechnen und erst dann über Kündigung, Wechsel oder Ergänzung entscheiden.

    Geschrieben von

    Christian Langel & Fernanda Mateus

    Das Team von Agenturfreunde24

    Christian Langel – Gründer · Performance Marketing bei Agenturfreunde

    Gründer · Performance Marketing

    Christian Langel

    Jede Anzeige wird an einer einzigen Zahl gemessen – was dich ein gewonnener Kunde am Ende wirklich kostet.

    5 Jahre selbst im Handwerk · 7 Jahre Meta & Google Ads

    Fernanda Mateus – Strategie · KI & Daten bei Agenturfreunde

    Strategie · KI & Daten

    Fernanda Mateus

    Ich sorge dafür, dass wir nie raten müssen, welcher Kanal, welche Anzeige und welche Formulierung in deinem Gewerk tatsächlich Umsatz erzeugt.

    Master Informationssysteme · KI-Qualifizierung & Automatisierung

    Quellen & Stand

    Plattformangaben basieren auf den folgenden Veröffentlichungen. Verfügbarkeit, Richtlinien und Werbeoptionen können sich ändern; die Handlungsempfehlungen sind redaktionelle Einschätzungen. Erfahrungswerte aus kleinen Stichproben, keine Garantie für Ergebnisse. Stand: Oktober 2026.

    Lieber machen lassen?

    Kostenloses Erstgespräch mit Christian & Fernanda

    Termin wählen